Band 
Dritter Band
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A IM OÜHjEUSGBI Loi» und W a s s i r.

Dampfmaschine.

Ist dieser so tief hinabgegangen, dafs sein Nagel auf den Arm y (Fig. 2,Taf XXIV) aufdrücken kann, so drehet sich dadurch die Achse ßß undund ihre Arme u. und x erheben sich. Wenn sich aber der Armerbebt,so erhebt sich auch der darauf liegende. Arm x, der Vcntilächse yy, unddrehet diese, und folglich erheben auch die Arme it w das Ventil selbst,und öffnen es. Beim Emporgehen des Steurungsbaums zieht das Gewicht Sden Arm, * , und der Arm v kömmt so wieder allmählig in seine vorigeLage, so, dafs nun das Ventil sich wieder in seine Oeffnung setzt, undsie dampfdicht verschliefst. Das Ventil in, der Communicationsröhre M(Fig. 3, Taf. XXIII) wird auf diese Weise durch ein eigenes Gewicht ge-schlossen , und durch den Nagel am Steurungsbaume beim Niedergang des-selben geöffnet, und bleibt beim Emporgehen des Steurungsbaums so langegeöffnet, bis der Nagel desselben den Arm y (Fig. 2. Taf. XXIV) wiederverlassen hat.

Die beiden andern Ventile, nemlich das Ventil f (Fig. 3, Taf. XXIII)des Dampfbehälters E und das Ventil n in L über der Condensatorröhre Nsind auf eine ähnliche Art gebauet, nur der Mechanismus sie zu bewegen,ist anders eingerichtet, als beim Ventil m. Sie werden durch ein Gegen-gewicht an ihrer Ventilachse offen gehalten, bis der Nagel am Steurungs-baume bei seinem Niedergehen sie endlich schliefst. Es ist also umgekehrtwie beim Ventil m.

Beide Ventile f und n (Fig. 3, Taf. XXIII) werden zu gleicher Zeitgeöffnet, und bleiben gleich lange offen. Sie sind geschlossen , wenn dasVentil m offen ist, und offen, wenn dieses geschlossen ist. Diese Steurungist nicht bei allen Maschinen genau auf dieselbe Weise eingerichtet, undläfst freilich mehrere oder mindere Abänderungen zu.

An dem untern Behälter L der Communicationsröhre M ist die eiserneRöhre des Condensators N angesetzt. Diese Condensatorröhre N liegtetwas geneigt, und endigt sich in eine rechtwinklichte gebogene offeneRohre, deren Oeffnung mit einem Klappenventile s geschlossen ist. DiesesVentil kann durch einen einfachen Mechanismus vermittelst des Steurungs-baumes geöffnet werden. Zieht nemlich der Sleurungsbaum bei seinemNiedergange den Annu, der mit dem Winkelhebel t connectirt, nieder,so wird das Ventil s dadurch aufgezogen. Es schliefst sich durch sein Ge-wicht, und durch den Druck des darüber stehenden Wassers selbst zu.

Das Ende der Condensatorröhre liegt in dem hölzernen WasserbehälterT, T, T, T, der ganz mit kaltem Wasser angefüllt ist, und immer damit

voll