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Atmosphärische Lust und Wasser.
Slofsheber.
mit Wasser angefüllt ist; auch war bei einem dieser Versuche der sonsthinlänglich feste Windkessel gesprengt worden. Diese Erscheinung, welcheohne Rücksicht auf die Wirkung der Maschine, wenigstens in Absicht aufihre Construction die Vortheiie des Windkessels einleuchtend macht, läfstsich aus der äufserst geringen Compressibilität des Wassers (Vergl. B. 1,p. 189 ff.) erklären, welches dem Stofs nicht wie die eingeschlossene Luftnachgeben kann.
Beschreibung der Maschinen, mit welchen die Ey telw ein’schen Ver-suche angestellt sind.
Es wurden zwei Maschinen von verschiedener Gröfse erbauet, vonwelchen wir die gröfste hier durch den Namen des grofsen Stofshebersauszeichnen wollen. Sie erhielt dadurch eine von dem angeführten M o n t-golfier’schen Modell Taf. XXV, Fig. 2) verschiedene Einrichtung, dafsdie Leilröhre ohne Biegung in den Windkessel geleitet wurde, theils unidadurch die Hindernisse der Bewegung zu vermindern, welche die Röhren-krümmungen veranlaßt, theils auch um den Windkessel, welcher zugleichvon der Steigrohre belastet wird, eine festere Stellung zu geben. Der ge-brauchte Windkessel war aus getriebenem Kupfer gearbeitet, und mit einereisernen Bewaffnung versehen ; er ist Figur 5 nach seinen verschiedeneninnern und äufsern Ansichten abgebildet ; seine lichte Höhe ist zwölf Zollund die Weite 9 Zoll, wobei ein für alle Mal erinnert wird, dafs sich diehier angegebenen Längen auf Rheinländisches Maas , und die Gewichte aufBerlinisches Handelsgewicht beziehen. In der Seiten wand des Windkesselswar eine Oeffnung A mit einem messingenen Schraubengewinde angebracht,um daran das Steigventil zu befestigen. Ueber dem Theile der Steigrohre,welcher sich im Windkessel befand, warein anderes Schraubengewinde Bbefestigt, um mit Hülfe einer aufgeschraubten Hülse die SLeigröhre luft- undwasserdicht mit dem Windkessel in Verbindung zu setzen. Diese Steig-rohre war von Kupfer gearbeitet, im Lichten genau einen Zoll weit, undbestand aus mehrern beinahe sechs Fufs langen Röhrenstücken, welche anihren Enden mit messingenen Schraubengewinden versehen waren. Neben, der Oeffnung B vvar der Windkessel bei B durchbohrt und mit einer klei-nen Schraube geschlossen, um durch das Oeilhen derselben entweder einenTheil, oder sämtliche Luft aus dem Windkessel zu lassen ; damit man aberüberzeugt sei, dafs die Schraube vollkommen dicht anschliesse , so wurdeder über derselben angebrachte kleine Becher mit Wasser gefüllt, dessen