Band 
Dritter Band
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SJ4

Atmosphärische Luft und Wasser,

Stofsheber.

Verfahren bei den Versuchen.

Damit die Versuche für die Anlage und die vortheilhafteste Bauart undWirkung ähnlicher Maschinen von Nutzen sein könnten, wurde ausser denjedesmaligen Abmessungen von den wesentlichen Theilcn der Vorrichtung,die Dauer des Versuchs, die aus der Sperröffnung geflossene oder verlorneWassermenge, und die Anzahl der Schläge der Sperrscheibe genau bemerkt.Hierüber wurde von dem Versuchanstefler, Herrn Ey t elw ein ein Journalbei den Versuchen geführt, ausserdem aber jedes Mal noch ein zweitesJournal, entweder von Herrn Professor Hob er t oder dem BauassessorF. Schulz geführt, und nach Beendigung einer Reihe von Versuchen ver-glich man beide Journale mit einander, um gegen Schreibfehler gesichertzu sein. Ausser dem Gehülfen, welcher das zweite Journal führte, warein Zweiter zum Zählen der Sekunden angestellt. Ein Dritter beob-achtete während des Versuchs die Wasserhöhe im Druckbehälter , mitHülfe eines kleinen Schwimmers, an dem sich ein Maasstab befand ; einvierter Gehülfe wurde zum Auffangen des verlornen Wassers aus derSperröffnung und zum Zählen der Schläge der Sperrscheibe, und ein Fünf-ter zum Auffangen des gehobenen Wassers gebraucht. Zum Auffangendes Wassers bediente man sich theils metallener theils aus Eichenholz ver-fertigter prismatischer Behälter, welche vorher genau geaiclit waren. DasWasser aus der Sperröffnung wurde mit einem grofsen Trichter aufgefangen,und in das unterhalb horizontal gestellte Behältnifs gelassen, dessen Inhaltgenau bekannt war. Zum Auffangen des Wassers, welches oberhalb ausder Steigrohre flofs, war eine blecherne Abfallröhre mit einem Trichter an-gebracht, in welche das Wasser aus der Steigrohre flofs, und an ihremuntern Ende in einem Gefäfs aufgefangen werden konnte. Sobald nachvorheriger Ausmessung des Hubs der Sperrscheibe die Maschine angelasscn,und das Wasser eine Zeitlang aus der Steigrohre ausgelaufen war, so, dafsman einen Behairungsstand voraussetzen konnte, wurde an sämmtliche Ge-hülfen , welche schon in Bereitschaft waren, das Zeichen zur Aufmerk-samkeit gegeben, und etwa 5 Minuten darauf ein anderes zum wirklichenAnfängen des Versuchs. Von diesem Augenblicke fieng man an die Sekun-den zu zählen, der eine Gehülfe setzte sein Gefäfs unter die Sperröffnung,und zählte die Schläge der Sperrscheibe, der andere hielt in demselbenMomente sein Gefäfs an die Fallröhre zum Auffangen des gehobenen Was-sers , und während des Versuchs wurde zugleich der Wasserstand im Druck-