Ai.'!OSTH,«eische Luft und Wassss.
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Stofslieber.
verfertigten Regulators F, an welcher sich bei a ein Scheibenventil be-fand, weiches sich nach unten öffnen konnte, aber durch eine Feder nachoben angezogen wurde. An diesem Ventile war bei b eine messingeneStange c eingehängt, und an derselben ein blechener Schwimmer d befestigt,welcher nach Willkühr höher oder niedriger gestellt werden konnte. So-bald nun so viel Wasssr aus dem Vorrathsbehälter ausgelaufen war, dafsder Schwimmer gehoben wurde, und die Stange b gegen die Ventilscheibea prefste, so war dem Wasser im Vorrathsbehälter der Ausgang versperrt,und nur dann, wann sich der Wasserspiegel im Druckbehälter senkte,konnte wieder neues Wasser aus dem Vorrathsbehälter ausfliessen. Mittelstder Scheibe bei e konnte man den ganzen Ausflufs aus dem Druckbehälterin dem Falle abschneiden, wenn Abänderungen in der Lage des Schwim-mers d vorgenommen werden soliten.
Fig. 2 und 3 sind ein Theil von der Zurüstung zu den Wasserbehälternim Grundrisse abgebildet, und es wird nur noch bemerkt, dafs bei allenVersuchen der Druckbehälter nebst der Steigrohre vertikal stand, die Leit-röhre aber eine horizontale Lage haLte.
Ausser der hier unter dem Namen des grofsen Stofshebers beschriebe-nen Maschine bediente man sich auch einer kleinern, welche wir den klei-nen Stofs lieber nennen wollen. Der Windkessel desselben war fünfte-halb Zoll weit und 6 Zoll hoch , und ganz sogestaltet, wie bei der grofsen Ma-schine. Das Steigventil hatte eine Klappe, wie Fig. 6, Taf. XXV und das Sperr-behältnifs nebst dem Sperrventil wie Fig. 1 und 3, Taf. XXVI. Die kupfer-ne Leitröhre war genau einen Zoll weit, und die Durchflufsöffnung des Sperr-ventils hatte eben so viel Inhalt, wie der Querschnitt c [ er Leitröhre. Der Durch-messer der kupfernen Steigrohre bei dieser Maschine war drei Achtel Zoll oderfünftehalb Linie. Die übrige Einrichtung war der schon beschriebenen ähn-lich, nur mit dem Unterschied, dafs der mehrern Bequemlichkeit wegen dasSperrbehältnifs Fig. 1, Taf. XXVI, nicht mit einem SchraubengewindeA, sondern mit einer messingenen Platte an den Windkessel durch 4 kleineSchrauben befestigt wurde. Die Röhren und Ventile beider Stofsheber warenmit der gröfsten Genauigkeit aus Metall gearbeitet, und ausser der gieiehenWeite der Röhren wurde alle Aufmerksamkeit darauf verwendet, dafs bei ihrenZusammensetzungen keine Unebenheiten entstanden, welche Contractiondes Wassers verursachen konnten. Auch war zur Verminderung der Rei-bung bei den Ventilen das Metall polirt, und die Scheiben und Klappenwaren so genau abgeschliffen, dafs sie luft- und wasserdicht die Ventilöff-nungen verschlossen.