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Dritter Band
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Atmosphärisch! Luft und Wasshk.

Stofs lieber.

Der körperliche Inhalt von der Lu ft im Windkessel wird jedes Malso verstanden , dafs man die Luft nnverdichtet in ihrem natürlichen Zustandeannimmt. Der Windkessel bei dem grofsen Stofsheber war so beschaffen,dafs, wenn das Wasser bis zum Scheitel des Querschnitts der■ Leitröhrenbei geschlossenem Hahn derselben stand , derselbe 490 Cubikzoll Luft ent-hielt. Bei dem kleinen Stofsheber war dieser Inhalt der Luft im Windkessel72 Cubikzoll.

Die Steigklappe ist Figur 6 und 8, und die Steigscheibe Fig. 9 ab-gebildet. Hub der Steigscheibe oder der Sperrscheibe bezeichnet wie weitsich die Scheibe bei jedem Stofs öffnen konnte.

Beim grofsen Stofsheber bediente man sich fünferlei Sperventile.

Sperrventil Nro. I. bezeichnet das Ventilbehältnifs Fig. 12 mit demVentil Fig. 15, dessen lichte Durchflufsöffnung 5,877 Quadratzoll beträgt,da die Leitröhre einen Querschnitt von 3,690 Quadratzoll Inhalt hatte. DerDurchmesser der Sperrscheibe ist 3 yii Zoll.

Das Sperrventil Nro. II. besteht aus dem Ventilbehältnifs Fig. 12und dem Ventil Fig. 14, dessen Scheibe 2 *3/36 Zoll im Durchmesser, unddessen lichte Durchflufsöffnung 3,496 Quadratzoll Inhalt hatte, so dafs solchenahe mit dem Querschnitt der Leitröhre übereinstimmte.

Das Sperrventil No» III hat mit dem vorigen gleiches Sperrbehält-nifs, aber das Ventil Fig. 13; dessen Sperrscheibe 1 47 / l s Zoll Durchmesserund dessen Durchflufsöffnung einen Inhalt von 1,2916 Quadratzoll hatte.

Sperrventil Nro. IV. Dieses Ventil war genau nach dem aus Pariserhaltenen Mon tgolfi er’schen Modell verfertigt, und bestand aus demSperrbchältnifs Fig. 20, und dem Ventil 14 mit einer Sperrscheibe von 2Zoll Durchmesser , und einer Durchflufsöffnung von 3,469 Quadratzoll.

Sperrventil Nro. V. Dieses unterschied sich von den übrigen da-durch, dafs es mit einer Sperr klappe versehen war, Fig. 18, und andem Sperrbehältnifs Fig. 12 befestigt wurde. Der Querschnitt der Durch-flufsöffnung war 3,726 Quadratzoll. Bei allen Ventilen war die Ausflufs-öflhung nach oben gerichtet, oder die Axe des Ventils vertikal. Bei andernLagen hat man die Ausnahme von dieser Regel jedes Mal in den Tafelnbemerkt. Das Gewicht der Sperrscheibe ist deshalb bei dem grofsen Stofs-heber verschieden , weil zur Vermehrung des Hubs kleinere Röhrchen auf-geschraubt werden raufsten, welche mit der Sperrscheibe zugleich gehoben