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und durch einen Bewurf oder Ueberzng der Wände mitKalk oder einer andern vom Wasser nicht leicht auflös«lichen Masse, die Lchmwände der Gefahr, unmittelbarvom Regen getroffen zu werden, entzieht. Das Ein-zige, was man den Zweiflern noch zugestehen muß, ist,daß der Lehm gut, das ist, nicht mit zu vielem Sandevermischt seyn müsse; denn der Herr vonDalberg schreibtS. 90, vermuthlich in keinem andern Sinne: „daß der„magere Lehm zu den Lehmziegeln der brauchbarste sey,,und daß jedoch auch fetter dazu genommen werden„könnte, wenn man ihn mit Sand mischt, um ihm„seine Sprödigkeit zu benehmen. Die Quantität des„Sandes ließe sich aber nicht bestimmen; das Merkmal„der Tauglichkeit sey, wenn der gemischte Lehm von„dem Streichbrette abfiele."
Es wird hier der Ort seyn, eine Stelle in der von mirim Jahr 1790 herausgegebenen Beschreibung einerVortheilhaften Bauart mit getrockneten Lehmziegeln,zu berichtigen, wo es heißt, daß der Lehm eben nicht vonbesonderer Güte seyn dürfte. Ich habe damit nicht sagenwollen, daß auch der sehr magere oder mit vielem Sandevermischte Lehm, eben so sicher, als der fettere ge-braucht werden könnte; sondern es bezieht sich diesesnur auf die Vermischung'des Lehms mit kleinen Kieselnund Kalkmcrgelsteinchen, und daß solche, bey den bloßgetrockneten Ziegeln, nicht so wie bey der zu brennenden
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