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„von wirklichen Lehmwänden, nicht von den Weller-„wänden."
Außerdem wird die Bauart mit Lehmwänden in Krü-m'H Encyklopädie unter dem Artikel Bauernhaus , inDen Leipziger Jntelligenzblättern, vom verstorbenen tzof-baurath Manger zu Potsdam ^ ^), von dem einsichts-
") „In der ökonomischen Bauwissenschaft zum Unterricht„für den Landmann, von Hr. L. Manger. Leipzig, ryg;.S- ss schreibt der Herr Verfasser- «An den Orten, w»«Lehm in der Nahezu haben ist, wo man folglich eine»„guten lehmigten Ackerboden voraussetzen kann, auf dem„auch vieles Stroh zu gewinnen ist, kann man die Lehm-«wände mit Recht für die besten und zugleich wohlfeil-«st en halten. Ein Landwirth kann zu gelegener Zeit mit„seinem Gespann, den benöthigten Lehm in die Gegend des„vorzunehmenden Baues nach und nach selbst anfahren.„Denn je früher solcher der Luft und Witterung ausgesetzt„wird, und wenn es 10 bis IL Monate vor dem Gebrauch„wäre, desto besser ist es. Stroh hat er auch selbst, und«ein einziger in dieser Art abgerichteter Mann kann gar„bald dessen Gesinde oder Tagelöhner so weit bringen,„daß sie ebenfalls bey müßigen Tagen, und wenn sonst„nichts erhebliches zu thun vorfällt, dergleichen ohne fer-nere Kosten zu Stande bringen. Bloß die Steine und„der Kalk zu den Fundamenten mögten eine besondere„Ausgabe machen; allein in Gegenden, wo lehmigter„Boden ist, finden sich insgemein auch so viel Wacken oder„Feldsteine, die bloß zusammen zu bringen und anzufah-ren sind."
„Um an hohen Orten, wo es nicht nöthig ist, mit dem„Grundbaue tief in die Erde zu gehen, und wo dem Was-