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vollen Universitätsbaumeister tzerrn Lange in Leipzigvom tzerrn Baurath, jetzigen Kriegesrath Schlönbachin seinem 1768 in Berlin gedruckten Versuch eines Vor-schlages zu einer holzsparenden Bauart, im asstentzeftder Schlözerschen Staatsanzeigen vom Jahr 1784,nnd in mehrern andern Schriften, sowohl in Rücksicht auf
„ser leicht ein schneller Abfluß zu «erschaffen ist, pflegt man„auch vielfältig die Grundmauern ohne zu befürchtenden„Schaden von der Nässe mit Lehm auszumauern, und er,„spart also auch dadurch die Ausgabe für Kalk."
„Ls ist daher diese Bauart der Wände in Absicht auf„Ersparung der Kosten gar sehr anzupreisen, und sollte,„des schlechten äußern Ansehens ungeachtet, überall, wo„es möglich ist, vor andern erwählet werden, besonders„da solche bey wirklicher Anwendung zu Wohn-und Wirth-„schaftsgebäuden vorzüglichen Nutzen gewährt."
") Zufällige Gedanken über die nothwendige nnd bequemewirthschaftliche Bauart aus dem Lande, von I. G. L.Breslau, 1779. S. 29z heist es: „Den Rumpf eines Wohn-„gebäudcs, der Ställe, Scheunen rc. von Lehm, oder, wie„man die Vermischung aus Lehm und Stroh nennt, Wel«„ler, ist für den Landwirth in den Gegenden, wo das Holz„und die Steine von hohen Preisen sind, eine wahre öko-nomische gute Bauart. Der Lehm macht keine großen„Kosten; es müßte denn seyn, daß dieses Matcriale etwa„ganz aus einem weiten Bezirke fehlte. Das Stroh hat„der Landwirth selbst. Bey der Bearbeitung bietet er„seine und seiner Leute Hände und Füße dar. Die eigene„Aufsicht nützt seinem Beutel hier mehr, als bey andern„Wänden, wo er die Vernachläßigungen der Werklcute„nicht.so beurtheilen kann. Die Lehmwände geben warme