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cher auf einem Bauergehöfte in Groß-Rohde, AmtsFraucndorf, dessen Erbauung die ältesten Einwvlmerdes Dorfs sich nicht erinnern können; dieses Gebäude,welches 26 Fuß lang, 16 Fuß breit und i g Fuß hochist, dabey nur schwache Wände, nuten von 2 Fuß undoben von 20 Zoll hat, eristirt ebenfalls noch obneallen Bewurf und ohne Ueberbau des Dachs; dabeysind diese Wände nur Wellerwände. — Wären sievon Holz oder sogenanntem Fachwerk; wie vielen Ver-schwellungen und Reparaturen würden sie nicht ausge-setzt gewesen seyn, und wer weiß, ob sie dennoch vor-handen wären?
Es mag von der Güte und Dauerhaftigkeit der Lehm-wände überhaupt genug sinn; ich schreite nunmchro zurAnweisung von der tüchtigen Bauart derselben.
Ueber die Wahl des dazu tauglichen Lehms ist be-reits das Nöthige gesagt worden, und ich setze hinzu,was Herr Lange in seiner angeführten Schrift S. ryzdieserhalb vorschreibt:
„Der beste Lehm," heisi es, „ist der, der, wenn er„geknetet, in einen Klumpen gebracht und gebrannt„wird, eine ziemliche Festigkeit erhält; Lehm, der„Ziegel giebt, taugt auch zu Lehmwändcn."
Bey letzterm Gebrauch tritt aber, wie bereits er-wähnt worden, der große Vortheil ein, daß derselbe nichtvollkommen rein von andern Materien seyn darf, welches