tzolzersparung, als auch wegen Abwendung der Feuers-gefahren mit patriotischer Wärme empfohlen.
Jetzt, da sich diese Bauart bey uns schon ziemlichausgebreitet bat, kann ich einen jeden, der Gelegenheitdazu hat, ersuchen, sich in seiner Provinz an irgend einenOrt zu begeben, wo Lehmhäuser erbauet worden, umsich von der Dauerhaftigkeit, Feuersicherheit und Trok-kenheit der Lehmwände, in Rücksicht auf die Gesundheit,und von der leichten Erwärmung derselben im Winter,Ueberzeugung zu verschaffen, wenn anders diese Lehm-häuser recht gemacht sind, wozu es einer Anweisung,die weiter unten erfolgt, bedarf.
Um ein Beyspiel in der Nahe, von der langen Dauerder Lehmgebäude anzuführen, besitze ich von dem Chur-märkschen Vauinspector Herrn Colberg zwey Zeichnun-gen, eine von einem auf dem Vorwerk Seelow, imKdnigl. Amte Sachsendorf im Jahr 1754 erbauetenSchaafsiall vvn 168 Fuß lang, 42 Fuß breit, y Fußhoch, welcher bis jetzt, sogar ohne allen äußern Bewurf,und ohne Ueberbau des Dachs unbeschädigt steht; diezweyte Zeichnung ist von einem zweystöckigten Kornspei-
„Wvhnungcn und Ställe; die Scheunen werden dauer-haft ohne Besorgnisse des Ausbauchens. Bey Feucrsge-„fahr bleiben die Rümpfe stehen, und werden durch Aus-„brennen noch fester; dahingegen andere Wände entweder„gänrlich oder rum Theil aufgerieben werden."