und dem Schönen überhaupt. 7
kommen wohlgebildeten Körper erfordert werden.Sie werden an einem wirklichen Gegenstände des-sen Schönheit eher empfunden, als die richtigenVerhältnisse an demselben untersuchet, und dieVollkommenheit daraus geschlossen haben. Vor-izt mögen Sie aber meiner Laune erlauben, zuBeyspielen für die Zusammenstimmung des Man-nichfaltigen, mit Ihnen in Gedanken die Gärte»und die Höhen zur vollkommensten Aussicht inSFeld, zu besuchen.
Wie oft, grosser Freund der Blumen, ha-ben Sie nicht, wenn Sie uns Städtern ihre Ge-genwart schenkten, diesen eigentlichsten Schmuckdes Pflanzenreichs an einigen unserer berühmte-sten Gärten vermisset! „Wo bleibt, fragten Sie,„die Nachahmung der angenehmen Natur, der„die Kunst, nach dem ersten Grundsatz der Gärt-„nerey, nachgeben soll? Wird ste den Flor der„Blumen, womit die Natur selbst die geringsten„Wiesen schmücket, verbannen, und uns immer„mehr nöthigen wollen, auch bey den Meister-„stücken dieser liebenswürdigen Kunst, uns noch„nach dem Anblick eines bcblümten Angers in der„freyen Flur zu sehnen? Mit welchem Rechte,„fuhren Sie fort, darf uns der vormahlige gothi-sche Mißbrauch der Zierrathe, der sich auch„bis auf die Blumenbeete erstreckte, um die„Blumen selbst bringen? Oder sollen wir gläu-
A 4 »)bcn,