iz6 Die Sittenlehre des Künstlers.
Buch Äch fahre so gar in meinen Federungen fort.Nennen Sie mir, geliebter Freund, denjenigen,der die Wahrheit sucht, und sich über das beschei-dene Urtheil des Kenners weder entrüstet, noch-Milzsucht und Galle an sich für Witz und Kunst-eiser halt! Der minder glücklichen Künstlernnach Vermögen forthilft: der überzeuget ist, daßZüge der Menschenliebe den Menschen viel höherheben, als es die blosse Kunst ohne Sitten zu er-zwingen vermag! Der daher für die künftigeWelt, der er mit Recht zu gefallen trachtet, ge-schickte Meister ziehet, und auf die Gaben einesblühenden Lehrlings kein scheeles Auge wirft: viel-weniger
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Als einst auf Colbetts Ruf,^ Bernrni Rom verlies,
Und er im Louvre zu Paris
Bewundrungsvoll die Hand des perrault wahrgenommen,Rief er: welch Meisterstück! welch göttliche Genies:
Und diese hier? -- warum lies man mich hiehcr komme»?So spricht ein ächt Verdienst: es denket was es spricht,Die Ruh bewohnt fein Herz, und Misgunst kennt es. nicht.K würdiger Gedank! ich kenne keine Feinde;
I« Nebenbuhlern find ich meine liebsten Freunde-
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