l Die Sittenlehre des Künstlers. i?7
Ast weniaer sich thöricht schmeichelt, es habe der^
Pst, Schöpfer den Zufluß der Gaben nur in diesem r->/-
Zeitpunkt für einen einigen Menschen aufgehoben,für diesen allein eingeschränkt; und dieser einzigM Begünstigte sey er!iM
^ .- Weder Zufall, noch saune entschuldigen eineblos auf sich eingeschränkte Denkungsarr.
»zu» Jeder Künstler versuche, ob die Heiterkeit
liÜW der Seele nicht seinen vorzüglichsten Gaben undlk>, ß seinen Werken selbst neue Schönheit ertheile. Undm « was für eine Seele ist mit Recht heiterer, als die
I ; Seele
Ich theil ihr Wohl und Weh, und durch die Kunst vereintxühl ich das Sonnenlicht, das ihrem Ruhme scheint- w.
t OilcourHtur I'knvi«, Oeuvre- 1°. IH. P. i io.
der grösser» Dresdnischm Ausgabe.
Diese Erzählung des Voltaire ist, wie ich mich erkundigethabe, der allgemeinen Sage vollkommen gemäs, und wäreauch der Klugheit des Der,nur nicht entgegen gewesen.
Allein was für einen Widerspruch erleiden nickt diese Säue,und der hier verschönerte Charakter des römischen Künst-lers durch die dtcmoircr cie Lk,rlc- ?crrLu>c, die,aus dessen eigener Handschrift, in Paris zum Vorschein ge-kommen sind. Man sehe das erste Stück des vu. Bandesder Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freye»Künste, auf d. 127. u. f. Seiten. Wird auch die Gerech-tigkeit, die Bernini dem wartn wiederfahreu lassen, derdoch durch ein marmorne« Brustbild des Königes die Eifer-sucht des Ausländers gercizet hatte, neuer Zeugnisse bedür-fen f kreisn^»- ä'lM. er rie I-irr. lle Vizneul tNirvillr 't. itl»
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