Band 
Erster Theil.
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,K Erster Brief. Wooburn.

Bourguignon. In der Gemäldengallerie hänge»«ine große Menge Bildnisse der Familie Rüssel, dar-unter insonderheit die Gräfinn von Sommerset, derGraf Willhelm von Bedford, und Lady Cathari-na Brook zu bemerken find. Hier stehen auchvier Statuen, eine Kopie der Modiceischen Ve-nus, und eine Venus, die sich einen Dorn aus demFuße zieht. Man sieht aber in der letztem den Aus-druck deö.Schnikrzenö nicht so sehr als in der antikenzu Wilton.

Der Park von Wooburn hat zehrn EnglischeMeilen im Umfange, und eine große Mannigfaltig-keit von Hügeln, Thälern, und prächtigen Eichen-wäldern. Wir fuhren vom Hause durch solchen ge-gen Süden, sahen einen Durchschnitt von einigenMeilen, an dessen Ende ein Chinesischer Tempel steht«Der Weg durch das Hol; führte uns zu dem soge-genannken Gebüsche der Herzoginn, welches aus sech-zehn Ackern besteht, und im neuesten Geschmacke an-gelegt ist. Es stehen majestätische Eichen dacinn.Von hier begaben wir uns auf den Hügeln an dasnördliche Ende, von welchem man eine weite AnssichtüberBuckinghamshire, Hertfordshire und Bedford-shire hat. Linker Hand von dem Hügel führt derWeg zu einer Pflanzung von immer grünenden Bäu-men, die zweyhunderk Acker Landes einnehmen; vordreyßig Jahren war hier ein unfruchtbarer Kanini-chengarten, jetzt ist es ein schöner eingefaßter Platz,-er einen trockenen Boden hat und mit allerley Bäu-men, die beständig grünen, besetzt ist. Die Herr-schaft gebraucht ihn, um im Winter darin» zu reiten.In der Mitte liegt etwas einsam aber angenehm, einartiger Tempel; Am Ende dieser Pflanzung stößt einWafferstück an, welches zehn Acker einnimmt. In