Zweyter Brief. Grinsthorpe. z,
„ein paar Tage zu lange stehen. Denn als st« zu Au-ffange des Julius abgehauen ward, fiel eine Menge„von Saamen aus; weil das Wetter aber günstig„war, so ward der Schade beym Trockenmachen„nicht ssehr vermehrt. Ich ließ sie in der Scheune„dreschen, und erhielt, zu meiner großen Verwunde-rung, drey und zwanzig Scheffel Saamen, welche„fünfhundert zwey und sechzig und ein halb Pfund wo-„gen; das Heu gab ein gutes Pferdcfutter. Die„vierzehn Pfund Saamen hatten acht Schillinge„neun Pfennige gekostet, folglich war der dadurch„gewonnene Saamen zu eben dem Preise stebenzehn„PfundSterlingeeilfSchillinge werth. Dieser gute„Erfolg soll mich bewegen, künftigen März »769.„in dieser Gegend zwölf Acker wohl zubereitetes Feld„zugleich mit Gerste und Bibernelle zu besäen, um„die vorth-eilhafteste Art, dieß Futtergras zu baue»,„ausfindig zu machen.»
Georg Sisson.
Ein anderer Pachter in Casterton, Namens Ger-viö, hat denselben Versuch mit eben so glücklichemErfolge gemacht. Dieser Versuch ist desto merk-würdiger, da er von einem Pachter, und also von kei-nem, der bloß nach der Theorie verfährt, gemachtworden. Hieraus erhellet, daß die Bibernelle einherrliches Schaaffutter ist, und deswegen alleinschon gebaut zu werden verdient. Der Wehrt einesFutters hängt auch von der Zeit ab, da man esnutzt; ein Acker mit Futter im Aprile ist so vielwerth, als fünfe im November.
Auf dem Rückwege nach Stanford gieng ichüber Grinsthorpe, wo das Land selten eingezäunt undder Weg erbärmlich ist. DieWirthschaft ist um kleinByten nicht sonderlich bestellt, ob gleich der Boden ss
C 4 gut