Band 
Erster Theil.
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Zweyter Brief. Fassen.

weite Aussicht über ein großes Thal hat, welchesdenen, die dieses lieben, sehr gefallen muß. DieAussicht ist aber mit der von Belvoir Casile nicht zuvergleichen, welches man viele Meilen weit in derRunde oben auf einem Berge gleichsam in den Wol-ken stehen sieht. Aus den Zimmern entdeckt manden Thurm von Lincoln auf dreyßig Meilen weit; inder Mitte des Thales liegt Ncwark, und Notting-ham sieht man sehr deutlich.

Das Gebäude ist alt, so wie auch die Meublen,daher ich allen, die in Grantham sind, und keinenaußerordentlichen Trieb haben es zu besehen, rathenwill, nicht dahin zu gehen, zumal da der Weg er-bärmlich ist, und man an vielen anderen Orten inEngland noch schönere Aussichten findet. Man triffthier einige Gemälde an, aber keine von den bestenMeistern.

Zwischen Grantham und Newark bemerkt mankeine eingezäunte Felder. Bey Foffen ist der Bodenungemein fett, und hängt sich an wie Leim, wennes regnet,, ein Beweis von einem vortrefflichen Bo-den. Es giebt hier nur kleine Pachtungen von zwan-zig bis sechs und dreyßig Pfund Sterlinge des Jah-res. Man rechnet hier nicht nach Ackern, sondernnach Orle-lUns, welche ohngefähr neun Acker be-tragen, und diese werden zu vier bis sechs Pfund Ster-linge angeschlagen. Sie säen nach der Brache ent-weder Weizen oder Gerste, und nachgehendes Boh-nen. Das Weizenfeld wird viermal gepflügt, undvon zween Scheffeln Saamen erbauet man vier undzwanzig bis dreyßig. Sie halten ihr Feld zu gucfür Haber. Die Bohnen werden, nachdem das Feldeinmal geackert worden, breit ausgesäet, aber nichtgehackt. Den Dünger fahren sie auf die Brache zur

Gersten-