Band 
Erster Theil.
JPEG-Download
 

Zweyter Brief. Newark. Tupford. 4-

Gerstensaak. Sie spannen vier Pferde hinter einan-der, ,ind pflügen täglich einen Acker.

Ich würde den Pachtern, die eingeschlossene Fel-der haben, rathen, Bohnen in die Brache zu säen,alödenn Gerste und Klee, und zuletzt Weizen. Da-durch würde eine Brache, die nicht nöthig ist, ge-wonnen; es kommt bloß auf die erste gute Zuberei-tung des Feldes zu Bohnen an. Sie würden an-statt zwanzig Scheffel Bohnen vierzig erbauen, ebenso viel Gerste anstatt sieben und zwanzig Scheffel,und zwey und dreyßig Scheffel Weizen. Nach dieserMethode würden hundert Acker so viel tragen, alsjetzo zweyhundert. Ihr kloßi'gter Klcyboden, -eraber leicht zerkrümelt, wäre zu dieser Einrichtungder Wirthschaft vornehmlich geschickt.

Newark ist eine reinliche gut gebauete Stadt, in-sonderheit fällt der Thurm einige Meilen weit schönin die Augen. Eine neu angelegte Straße nimmtsich insonderheit gut aus. Die Häuser sind zwarklein, aber eine jede Seite der Gaffe hat eine gleicheVorderseite in artigem Geschmack. Es ist Schade,Laß diese Gewohnheit nicht in allen Englischen Städ-ten beobachtet wird.

Von Newark bis Tuxford sind die Felder mei-stens eingeschlossen und gut angebauet. Um Crom-well ist sandigter Boden, der Acker wird zehn biszwanzig Schillinge angeschlagen. Die Pachtungensind von zwanzig bis hundert Pfund Sterlinge desJahres. Sie bauen auf ihre Felder zuerst Rüben,darauf Gerste oder Haber, und das dritte Jahr Ro-cken. Man pflügt das Feld drey bis viermal zuRüben, hackt solche ein oder zweymal, und läßt siemit den Schaafen abhüten; alsdenn wird dieses Fell»

D nur