Band 
Erster Theil.
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Zweyter Brief. Doticaster.

Sir geben sich nicke Mühe große Rüben zu ziehen,wenn sie solche gleich nachgehende in Stücken schnei-den müssen. Es ist gerade so, als wenn man be-haupten wollte, daß man mit zwanzigtausend Pfundvon demselben Futter so viel mästen könnte, als mitsechzigtauscnd.

Von dieser Stadt geht der Weg bis Doncasterdurch eine Gegend, die einen leichten sandigen Bo-den hat, wie der westliche Theil von Norfolk. UmCantler ist meistens Sand, daher die Acker in kei-nem hohen Preise sind. Die Pachtungen sind nichthöher, als zwanzig bis vierzig Pfund. Die Ord-nung der Felder ist folgende: erstlich Rüben, zwey-tens Gerste, drittens Klee, und viertens Rocken undetwas Weizen. Sie pflügen vier bis fünfmal zuRüben, hacken sie aber gar nicht. Weil in diesemguten Aübcnlande der Acker nicht mehr als fünf undzwanzig bis dreyßig Schillinge gilt, so fürchte ich,liegt der Fehler darinn, daß das Feld nicht aufge-lockert wird. Der Klee wird zweymal im Jahre ge-mährt, und giebt jedesmal ein Fuder Heu. DasKleeland wird nur einmal gestoppelt, und gleich Wei-zen oder Rocken hinein gcsäet. Sie düngen bloßdas Rübenfeld, und pflügen insgemein mit dreyPferden hinter einander, jedoch auch zuweilen mitzweyen neben einander gespannt.

Doncaster, eine wohlgebaute Stadt mit breitenwohl gepflasterten Gaffen, hat ein schönes Stadt-haus; die Säulen sind von gutem Geschmack, aberder Eingang ist häßlich und plump. Nicht weit vonder Stadt hatte Herr Warton auf ein paar Feldernverschiedene Versuche gemacht, welche ich mit Ver-gnügen besähe. Drey bis vier Acker mit Kohlrübenstunden sehr gut, und waren erst vor sechs Wochen

D 4. gesteckte