Band 
Erster Theil.
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Dritter Brief. Rotherham. 6z

wegzieht. Die Anzahl der Rüben, welche vor Weih-nachten gezogen werden müssen, ist sehr geringe.Dieß ist die Zeit, da man sie vom Felde bringt, undalsdenn halten sie sich bis zu Ende des Märzes undnoch länger. Man hat sie sehr Vortheilhaft fürMelkkühe, Absctzkälber und Mastochsen gefunden.Füttert man die Kühe bloß damit, so erhält dieMilch einen Übeln Geschmack, bekommen sie abernoch anderes Futter außer dem, so spürt man sol-chen nicht. Im vorigen Jahre wurden zwölf Kühemit zween und einem halben Acker Kohlrüben und et-was Stroh durch den größten Theil des Winters ge-bracht. Die Mastochsen haben herrliches Fleisch da-von bekommen, und die jungen Schweine fressen eSsehr gern.

Die reichliche Erndte, welche ein solches Feldnachher trägt, beweiset, daß die Kohlrüben es nichtaussaugen, ob sie gleich allemal gezogen und nichtauf dem Felde verfüttert werden. Er hat .achtzigScheffel Haber auf einem solchen Acker, und in der fol-genden Erndte, ohne das Feld indessen ruhen zu lassen,vier und sechzig Scheffel eingeerndter. Die hiesigenFelder bekommen keine andere Brache, als daß manRüben und Kohlrüben hinein pflanzt, dieses rechnetman für die Brache.

Herr Tucker hat auch einen merkwürdigen Ver-such mit Weizen gemacht. Er hat den Saamenvon Dunsiable kommen lassen, und der bereits guteSaamen hat sich in diesen Feldern ungemein verbes-sert. Man sollte öfter den Saamen verändern, undihn von weit entlegeneren Orten holen, als insge-mein geschieht.

Die Gegend, welche man von diesem Kohlrübcn-felde übersieht, verdient, daß man einige Meilen

darum