Band 
Erster Theil.
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Vierter Brief. Cave.

er zum Besitze des Guthcs gekommen, gleichsam mit-«len in einem Moraste gelegen. Der Grund warganz platt; die Wirthschaftskammern stunden dichtunter den Fenstern des Wohnhauses, welches mittenim freyen Felde lag, und fast keinen Baum umherhatte. Seine Projekte sind zwar noch nicht alle aus-geführt, der Geschmack des Besitzers zeigt sich aberaus dem, was da steht. Hinter dem Hause siehtman von einer allmählig abwärts gehenden Anhöheauf ein angenehmes und unregelmäßiges Wasser-stück hinunter, dessen Ufer mit Geschmacke ge-krümmt, und die Mittelstraße zwischen simplen all-mähligcn Krümmungen des Ufers und den plötzlichenBiegungen sind, die nach der Natur allemal mitWaldung oder wilden Anhöhen umgeben seyn müs-sen. Längst dem Wasser läuft ein sauber unterhal-tener Rasenweg, der ander einen Seite mit dickemGebüsche eingefaßt ist. Man merkt, daß alles zumVergnügen angelegt ist, und kein anderer Planschicktesichzu diesem Wasserstücke nicht. Vis>etztsichtman das Ende der breiten Seite des Wassers, HerrMetham will es aber um die neue Pflanzung vonBäumen gegen dem Hause über hinumführcn, wel-ches eine treffliche Wirkung thun muß, weil man,wenn die Bäume heranwachsen, das Ende des Was-sers nicht absehen wird, und das Ganze wird als-denn aussehen, als wenn man der Natur nur etwasdurch die Kunst zu Hülfe gekommen wäre.

Nahe dabey find viele Bäume gepflanzt, undschlangenweise Gänge zwischen durch geführt. Inder Mitten wird ein eingezäunter Platz zur Hirsch-jagd (kaääok) angelegt. Ueberdieseö hat der Be-sitzer auch auf den Nutzen gesehen, und sowohl fürsich als für den Pachter sehr viele Wirthschaftsge-bäude