Band 
Erster Theil.
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Vierter Brief. Cottingham.

bäude und Kammern von einem hellen Kalksteineaufgeführt, den man auf der Stelle gräbt. In ei-nem Walde hat er einen elenden Bach, der durchdenselben floß, in einen schönen See verwandelt,und weil er allen Winden ausgesetzt war, rings um-her eine Menge junger Pflanzungen angelegt.

Von Risby nach Hüll wird der Boden immerfruchtbarer. Man bauet viele Bohnen im freyenFelde, ich erinnere mich aber nicht leicht, so viel Un,kraut auf dergleichen Feldern gesehen zu haben; eskann aber nicht andere seyn, wenn, sie nicht gehacktwerden. Zu Cottingham pflanzt man sehr vieleErdbirnen, um sie nach Hüll auf den Markt zu schaf-fen. Sie haben hier schweren Kleyboden mit schwar-zer Erde vermischt, und verpachten den Acker zudrey Pfund Sterlings. Man rechnet auf einen Ackersiebcnzig bis achtzig Mctzcn Erdbirnen zu stecken,und erhält zehnmal soviel, oder sieben bis achthundertwieder. Man hackt sie etlichemal, nachdem dasUnkraut stark wächst.

Herr Watson hat an diesem Orte eine Art vonPark zu seinem Vergnügen angelegt, der gesehen zuwerden verdient. Er besteht aus vielem Gebüsche,wodurch krumm laufende Gänge angelegt sind, undmitten durch schlängest sich ein künstlicher Fluß mitvielen Bogen. Um den Rasenplatz vor dem Hausesteht niedriges Buschwerk und hohe immer grünendeBäume. An der einen Seite liegt eine GothischeBank, und die Klumpen Bäume an dem Ende desWassers sind wohl angeordnet. Hier geht man übereine Brücke längst dem Wasser auf eine mit Gängendurchschnittene Wiese. Der Rasen des Ufers wirdsehr glatt gehalten, und die Krümmungen des Was-sers sind so natürlich, daß cö ein von der Natur ge-schaffener