Band 
Erster Theil.
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8L Vierter Brief. Rlsky.

verfahren dabey so obenhin, daß es wenig hisst;man gebrauchet sie nur als Schaaffuttcr. Die ge-meinen Pachter, wissen weder von Klee, noch Rcy-gras und Sainfoin etwas.

In einigen Dörfern wird etwas Rübsen ge-bauet, theils zum Futter für die Schaafe, theilszum Saame». Man säet ihn insgemein in neu auf-gerissenes Land, und erhält vier und zwanzig bisvierzig Scheffel vom Acker. Man ist in der gan,zen Gegend fleißig auf das Düngen bedacht.Von der vor einiger Zeit eingeführten Düngungmit Kalk hat man sehr guten Nutzen gcfpüret.Seifensiedernfche kaufet man, wo sie nur zu ha-ben ist,' weil sie dem Felde vorzüglich zuträglichseyn soll.

Alle Arten von Düngungsmitteln werden inHüll sehr theuer bezahlet, und neun bis zehn Meilenin der Runde verfahren. Kleine Stückgen von Oel-kuchen aus den Oelmühkcn, ist eines ihrer vornehm-sten Düngungen, auf allen, insonderheit aber Ger-stenfckdcrn. Alles andere, als Holzasche, Pfer-de- Schwein-und Kuhmist, Gassenkoth, wird derWagen von ohngefehr fünfzig Scheffeln zu zwey und«inen halben bis drey Schillinge aufgekauft, undauf die Aecker gefahren. Ohngefehr vor fünfzigJahren ficng ein armer Mann, der ein Stück Gras-feld gepachtet hatte an, Asche und andern Düngermit einem Esel aus Hüll zu holen, und auf feinLand zu streuen. Der Vortheil war so augenschein-lich, daß die Nachbarn feinem Beyspiel folgeren.Man gab ihnen viele Jahre lang noch Geld dazu,daß sie ihn nur aus der Stadt abholcten. Vor fünfund zwanzig Jahren konnte man das Fuder vorsechs Englische Pfennige höchstens einen Schilling

haben«