Vierter Brief. Risby. 8y
baben. Als die Gewohnheit aber allgemein ward,stieg das Fuder bis auf den abgedachten Preis. Sehrguter Dünger wird wohl mit fünf Schillinge be-zahlet.
Der Nutzen deöPferchens ist ihnen sehr bekannt.Sie theilen die Schaafe in Haufen von ein hundertund zwanzig bis zwey hundert Stück» Das Ver-brennen des Rasens ist wenig üblich. Der HofeDünger wird sorgfältig gestreuet, aber nicht mit Er-de vermischt.
Es- giebt in dieser Gegend verschiedene Gehegefür Kaminchen, welche so wie die jenseits Beverleyangeführten, in dem herrlichsten Boden liegen, wieman ams dem feinen Rasen, und den vielen Di-steln urtheilen kann. Dem ungeachtet läßt man siein einenn solchen Zustande liegen, welcher in Vergleichdessen was sie seyn könnten, eine Wüstcney ist.Ein A cker von diesem Strich Landes giebt sechsSchilliinge Pacht; als ich mich erkundigte, warumman fiie nicht in ordentliche Pachtungen von Acker-feld verwandelte, erhielt ich zur Antwort: daß diePachte-r nur auf wenige Jahre neun bis zehn Schil-linge Keben wollten, und daß der Pacht nachgehcndsnoch tiefer herunter fallen würde als jetzo»
Kann man sich verkehrtere Gedanken von derWirthschaft machen? Die Pachter haben also kei-nen bessern Begrif von Umreißen alter Lehden, alsgeschwinde alle Kraft aus den, Lande zu saugen, und«s alsdcnn liegen zu lassen, bis es durch die Längeder Zeit wieder fruchtbar wird? Solcher schönerBoden wie dieser, muß sorgfältig in Acht genommen,nicht sehr mit Getreide, aber desiomehr mit Klee,Raygras und Sainfoin besäet werden. Auf diese
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