Band 
Erster Theil.
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Vierter Brief. Risby.

Vielleicht ist nirgends inEngelland ein deutliche-rer Boveis anzutreffen, daß die Arbeit gleichsamauch Hände dazu schaft, als hier bey den vielen öf-fentlichen Arbeiten. Viele Schriftsteller behaupten,England habe nicht Menschen genug zu allen Arbei-ten, die jetzt im Werk sind. Man muß also die Um-stände, welche das beweisen und widerlegen, nichtaus der Acht lassen, wenn sie gleich von keincrWich-tigkeit zu seyn scheinen. Verschiedene Pachter indieser Gegend versichern, der Krieg habe dem Landeso viele Menschen entzogen, daß man die Erndcenicht gut verrichten können, gleichwol hat man mirnirgends beweisen können, daß ein einziger Ackermit Getreide verdorben, weil es an Händen zumMä»hen und Einfahren gefehlet, oder das eine Scheuneaus Mangel an Dreschern voll geblieben. An Kla-gen mangelt es niemals, selten kommen aber Be-weise, -daß sie gegründet sind. Der Krieg verursa-chet zwar einigen Mangel an den gewöhnlichen Ar-beitern, aber eben dieser Mangel zieht auch zugleichandere herbey, die sich sonst nicht damit beschäftiget.Die Menschen scheinen sich gleichsam mit Vermeh-rung der Arbeit auch zu vermehren.

Man redet jetzt in dieser Gegend sehr viel vonMangel an Arbeitern, und schreibt solchen den Ein-zäunungen der Felder, und den Wegcbesscrungen zu.Diese öffentliche Werke entziehen den Pachtern denUeberfluß von Arbeitern, wie im Kriege; wenn aberdie Menge der Arbeiter nicht die Geschäftigkeit ver-mehrte, würde man in der gegenwärtigen Erndte soeifrig die Arbeit fördern? würde es im Felde vonMenschen so wimmeln ? Dieser Winkel von Eng-land ist ein offenbarer Beweis, von dem, was ich sa-ge, weil man hier keine Schottländer und Irländee

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