Band 
Erster Theil.
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§>6 Vierter Vries. Rrsby.

zur Erndte gebraucht, wie an manchen Orten. Ichsehe zwar einige hundert Menschen an öffentlichenWerken arbeiten, und dieAufscher solche so eifrig be-treiben, daß sie den Arbeitern zu Anfang der Erndtezwey und einen halben Schilling anboten: aber dieErndte geht nach ihrer Ordnung fort, und auf bey-den Seiten fehlet es nicht an arbeitenden Händen»Wie wäre dies möglich/ wenn ein wirklicher Mangelan Menschen wäre»

Vielleicht wird mäN einwenden, daß der über-Mäßige Handlohn die sicherste Folge des Man-gels an Menschen sey. Dies beweiset abernichts, denn, was würde das Erhöhen des Lohnshelfen, wettn keine Menschen da wäre«? DieErhöhung des Lohns ist etwas Zufälliges, und hän-get von vielen zusammenkommenden Umständen ab,die man nicht leicht gewiß bestimmen kann; aber dasDaseyn, und die Vermehrung der arbeitenden Hän-de, sieht man augenscheinlich, weil die öffentlichenund Privatarbeitcn zugleich betrieben werden. DerLohn beweiset im Grunde nichts, er mag sehr hochoder außerordentlich niedrig seyn, das macht keinenUnterschied: es kömmt bloß auf die Anzahl der ar-beitenden Hände an. Will man annehmen, daß dieVermehrung derIndustrie von einer Kette vieler zu-sammenkommenden Ursachen abhänge, so ist nichtzu läugncn, daß die Erhöhung des Lohns etwas da-zu beyträgt, sie ist als ein Glied der Kette an-zusehen.

Ein täglicher Handlohn von einem und einen hal-ben Schilling reitzt allerdings manchen zur Arbeit,der für einen Schilling keine Hand anlegen würde.Ein Kerl, der müßig zu Hanse gesteckt, bekommt da-durch Lust etwas anzugreiffen, und wer sich in der

Sonne