Band 
Erster Theil.
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Vierter Brief. Pork.

neuer Krieg einige hundert tausend Menschen ent-zieht, wenn zu gleicher Zeit neue Heerstraßen ange-legt, Sümpfe ausgetrocknet, Felder eingezäunt,neue Häfen eröffnet, und neue Städte, ohne Nach-,theil der Landwirthschaft, angelegt werden, und manhat nur das dazu nöthige Geld, so wird es nicht anMenschen fehlen. Es ist kein paradoxer Satz, wennman behauptet, daß man mit Gelde jederzeit Men-schen schaffen kann.

Der Weg durch den östlichen Theil von Porkshireist unter andern ein Beweis davon. Man betriebdie Einzäunung der Felder und der Schläge mitgroßem Eifer in den letzten Jahren des Krieges, obgleich beständig über den Mangel an Menschen ge-klagt wurde.

Bey Gelegenheit, daß ich Pork, um das Pfer-derennen anzusehen, besuchte, nahm ich auch diemerkwürdigsten öffentlichen Gebäude in Augenschein.Der Münster oder die Domkirche zog zuerst meineAufmerksamkeit auf sich; es ist ein unermeßlichesGebäude, aber nach Proportion seiner außerordent-lichen Größe nicht plump gebauet, ob gleich nichtso leicht, als manche andere, die ich gesehen habe.Beym Eintritt? gerärh man in eine gewisse ehr-furchtsvolle Bewunderung über die erstaunlicheGröße. Niemals habe ich noch in einer GothischenKirche einen wirklich großen und reizenden Geschmackangetroffen. Die Höhe ist allemal^zu groß nachProportion der Breite, so daß man den Kopf ganzzurücklegen muß, um das Gewölbe zu sehen. Wieprächtig würde ein Platz in die Augen fallen, der beyzweihundertund dreyßig Fuß Länge und hundert FußHöhe eine bessere Breite hätte! So aber erweckt dasschlechte Verhältniß der Eintheilung ein großer

G r Mißfallen.