iv4 Vierter Brief. Pork.
mel einen und ein Viertel Zoll im Durchmesser, wel-che durch den Griff 4) (Fig. z.) umgedreht wirkDiese hat kleine Höhlungen oder Löcher, darinn ohn-grfähr acht bis zehn Körner Lucerne, Rübsen und der-gleichen liegen können. 11) Ein Stück von einemauf der Scheibe befestigten Bärenfelle, die raucheSeite ist unterwärts und dichte an die Trommel, da-mit nicht mehr als die benöthigte Anzahl von Kör-nern in die Höhlungen derselben fallen, und in dieRöhre 5) kommen können. Ich kenne keine stmpe-lere Mafchiene, als diese, und auf die Simplicität derAckerwcrkzeuge kommt alles an; daher verdiente dieseeingeführt zu werden.
Herr Hüll hat feit einigen Jahren viele Versucheauf die Art wie bey der neuen Wirthschaft mit Säe-maschienen gemacht, ist aber übrigens überzeugt, daßdie neue Wirthschaft niemals in England allgemeinwerden wird. Er pflügt seinen Acker in Beete neunFuß breit; ein Beet um das andere wird besäet, unddas dazwischen liegende Land bleibt Brache liegen,wird aber fleißig mit der Pferdehacke von allem Un-kraute rein gehalten. Diese Beete werden das näch-ste Jahr besäet, und die Stoppel wird Brache. Aufdiese Weife kann man ein Feld viele Jahre lang mitdemselben Getreyde besäen, wenn es zur rechten Jah-reszeit seinen Dünger bekommt. Ein Acker vonmittelmäßiger Güte trägt auf diese Weife vier undzwanzig Scheffel Weizen, welches nach hiesiger Lan-desart eine ergiebige Erndte heißt. Die Körner sindgut, und das Land wird nicht zu sehr angegriffen»Bey dieser Einrichtnng kann ein jedes Land dahingebracht werden, daß es das ihm am meisten zuträg-liche Getreyde hervorbringt, und Herr Hüll ist derMeynung, daß alle Getreydearten einerley Nah-rungsmittel