Band 
Erster Theil.
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Vierter Brief. Stillin gflect.

rungsmittel aus der Erde ziehen, und daß der Unter-schied bloß in der Quantität derselben besteht, indemeine Gattung mehr braucht, als die andere. HerrHüll versteht die Grundsätze der Landwirthschaftund der Vegetation vollkommen, und richtet seineVersuche mit eben so viel Genauigkeit als Ueberle-gung ein.

Alls dem Rückwege von Pork nach Aisby giengich über Stillingfleet, wo mein Freund Ellerker ei»großes Landguth hat. Der Boden ist hier zweyerley,Kleye und Sand. Der erste ist starkes fruchtba-res Land, welches in allen Arten gute Erndten trägt.Der Sand ist schwarz, und zeigt ebenfalls keineSpuren von Unfruchtbarkeit; das Gras wächst ansolchen Orten, dafür auch keine Sorge getragenwird, frisch, und das Wiesenland giebt bey dem san-digen Boden gleichwohl gute Hcuerndten und grünesFutter. Das Holz der lebendigen Hecken wächst geil.Auf manchen Feldern ist der Sand Heller von Farbe,dünner, und nicht so fett, doch sieht man aus demnatürlichen Grase, -aß der Boden durchgängig gutist. Die Kornerndten sind in dieser Gegend mittel-mäßig, und nicht besser, als sie bey einer übelen Feld-wirthschaft seyn können.

Die schlechteste Rente eines Ackers (der Zehent-frey ist) beträgt in Stillingfleet vierzehn Schillinge;gränzt er aber an eingezäunten Feldern, nur zehnSchillinge. Die Feldbestellung folgt also: ErstlichBrache, zweytens Weizen, drittens Gerste, viertensBohnen, oder erstlich Rüben, zweytens Gerste, drit-tens Haber, Erbsen oder Bohnen. Das Weizenfeldwird viermal gepflügt, und drey Schessel geben imDurchschnitte vier und zwanzig Scheffel. Vom Ha-ber rechnen sie, daß fünf Scheffel Aussaat zwey und

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