Band 
Erster Theil.
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io6 Vierter Brief. Stillingfleet.

dreyßig wieder geben. Bohnen werden nur einmalgepflügt, fünf Scheffel breit gesäet, und man rech-net zwanzig bis vier und zwanzig Scheffel Ertrag.Ein gewisser Smith in Cawood soll einmal vierzigScheffel auf einem Acker von sechs Scheffeln Säu-men, ohne zu hacken, erbauet haben, welches, zumalda es nicht die erste Saat nach der Brache ist, sehrunglaublich scheint. Man bauet nicht viel Rüben,hackt ste auch nickt, sondern läßt sie von Schaafenund Ochsen abhüten, und rechnet die Nutzung einesAckers auf sieben und zwanzig Schillinge. Ich gicngüber verschiedene Felder, die alle sehr dick und vollUnkraut standen. Rocken wird hauptsächlich aufsandigem Boden gesäet, weil der Weizen in solchemBoden leicht den Brand bekommt.

Man bauet auch viele Disteln zu den Kartetschender Tuchmacher im besten Klcylande. Es liegt zu-vor ein Jahr Brache; wenn sie aufgegangen, wer-den sie einmal mit der Hand gegätet, (dieß kostet sie-ben bis zehn Schillinge vom Acker), und bleiben dreyJahre stehen. Man verkauft sie bey taufenden, undnutzt den Acker sehr gut, man hält aber dafür, daßer dadurch sehr ausgesogcn wird. Erdbirnen wer-den gleichfalls sehr gebauet, aber noch mehr um Fu-forth und Nabourn. Das Land bleibt den Winterüber liegen, auf einem Acker werden sechzehn Schef-fel in Reihen izween Fuß von einander gesteckt, zwi-schen denselben pflügt man zwey bis dreymal, undeinmal wird mit der Hand gegätet. Achtzig Schef-fel ist eine Mittelerndte, und der Scheffel wird füreinen Schilling verkauft. Nach Abzug der jUnkostenbleibt ein geringer Gewinnst von einem Acker, näm,lich zwölf und ein halber Schilling übrig, aber in derNachbarschaft von Pork ist der Vortheil größer.