Band 
Erster Theil.
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nr Vierter Brief. Stillingfleet.

ob nämlich noch Unkraut stehen geblieben, oder wie-der angewachsen. Das ganze Feld muß wieder be-hackt werden, auch an Stellen, wo man kern Un-kraut sieht. Sollte gleichwohl noch einiges wiederhervorwachsen, so kann man es durch Kinder mitder Hand ausziehen lassen. Der gute Ertrag hängtbloß von der Sorgfalt jab, die man auf das Feldverwendet, und keine von allen diesen Verrichtungendarf unter dem Vorwande der Heu-und Kornerndteoder dergleichen unterlassen werden.

Zu Ende des Oktobers können die Möhren ge-graben werden. Man nutzt sie auf zweyerley Weise,entweder man setzt sie in Haufen, läßt sie trocknen,reinigt sie, und hebt sie im Hause zum benöthigtenGebrauche im Winter auf, oder man streut sie nachund nach auf dem Felde hin, und läßt sie gleich vomRindviehs auffressen. Beydes hat seine Vortheile;auf die erste Art reicht man viel weiter damit, aufdie andere wird das Land, darauf sie gestanden, umein großes verbessert. Ich würde, zumal bey eineransehnlichen Breite Feldes, die erste Art vorziehen.Füttert man sie im Hofe, so gewinnt man mehrerenMist, und setzt sich nicht der Gefahr aus, daß mansie im Felde im Froste ausgraben muß.

Die beste Art ist, sie mit einer dreyzackigten Ga-bel Hu ziehen, in Haufen zu setzen, oder wenn dasWetter gut, auf dem Felde zum Trocknen liegen zulassen, und alsdann nach Hause zu fahrm. DasKräutrig wird dem Viehe vorgeworfen, die Schwei-ne fressen es zumal gerne. Von den Wurzeln wird-er Schmutz abgeschabet, und alsdenn leget man siean einem bedeckten Ort hin, wo sie aber sorgfältigfür.den Frost bewahret werden müssen. Man kanndie Pferde, den ganzen Winter durch, start des Ha-