Birrter Brief. Stillingfleet. uz
bers damit füttern, und sie verrichten ihre Arbeitebensogut dabey, wenn man sie nicht übertreibet.Man wäscht sie zu dem Ende sehr rein, stößt sie ineinem Gefäße mit einem scharfen Spaden in kleineStücken, die unter den Häckerling gemenget wer-den. Ich habe einmal sechs Pferde auf diese Artdurch den Winker gebracht, welche ihre schwere Ar-beit so gut dabey verrichteten, als bey Haber.
Zur Ochsenmasi sind die Mohren vorkreflich.Man giebt sie ihnen in den Trögen, und zuweilenmit etwas Heu vermenget in der Raufe, wennman fleißig streuet, so wird man dabey eine Mengevon Dünger gewinnen. Den Schaafen streuet mandie Möhren auf ein trockenes Grasland; sie sind ei-ne große Hülfe im März und April, wenn die Rü-ben und alles andere Futter verzehret ist. Nichtsist besser für Schweine. Man wird bey diesem Fut-ter allemal einen guten Wurf von den Säuen erhal-ten, und kann die Ferkel bey Mohren sehr gut von derMutter abstecken.
Ein Acker guter Möhren giebt ohngefehr dreyhundert Scheffel, und bringt dem Pachter, zu einembis einen halben Schilling gerechnet, auf zwanzigPfund Sterlings ein. Der Ertrag richtet sich,wie bey allen Arten von Erndken, nach dem Boden,und macht zuweilen fünf bis sechs hundert Schillin-ge aus. Alles Sandfeld um Stillingfleet, beson-ders aber das schwarze, wird einträgliche Erndterrgeben: ich stehe ihnen dafür, sie werden es vortheil-hafr finden, und den Sandboden höher als den fe-stesten Kleyboden nutzen.
Eine andere Verbesserung, welche diese Gegendsehr bedarf, sind hohle Abzüge unter der Erde auf
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