Band 
Erster Theil.
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i2L Vierter Brief. Holderness.

bewunderten Wirthschaft in diesem Lande gar bessdaus seyn.

In dem sogenannten Pork-WoldS, oder demfreyen und hohen Hcydclande des östlichen Theils derProvinz Pork, besteht der Boden aus einer trocknenMitlckerde, die viel Kalk und Kreide bey sich führt;kein Boden schickt sich besser zu Sainfoin als dieser.Dies vvrtrcfliche und nutzbare Futter kennt man hieraber gar nicht, da doch die Pachter dadurch denMangel an Wiesen und Futter, daran sie würklichleiden, reichlich ersetzen könnten. Zu dem Ende soll-ten Rüben gesäet, wohl aufgelockert, und mit denSchaafcn abgehöret; darauf aber Gerste, und aufjedem Acker zugleich vier Scheffel Sainfoin gesäetwerden. Dies ist die bewährteste, durchgängigeingeführte Art Sainfoin zu bauen. Man hat zwarandere Methoden, da man viel weniger Saamcn ge-braucht, ich empfehle den Pachtern aber bloß dieje-nige Art, deren sich andere Pachter, und zwar mitgroßem Vortheil, bedienen. Auf diese Weise könnensie das Feld mit Sainfoin fünfzehn Jahre für Pfer-de, Kühe und Ochsen gebrauche», grün und alsHeu füttern, nachdem sie es für nöthig befinden.Alsdann müssen sie den Rasen abstechen und verbren-nen, Rüben auf das Feld säen, fünf bis sechs Jah-re wie anderes Feld bearbeiten und nutzen, nach Ver-lauf dieser Zeit aber aufs neue Sainfoin .hineinsäen.

Ein anderer Fehler der Wirthschaft, welcherauch in vielen anderen Provinzen herrscht, ist, daßdie Bohnen nicht gehackt werden. Man säet solchesehr häufig in fetten Boden nach dem Weizen, siestunden aber durchgängig voll Unkraut. Gegen dieseübcle Gewohnheit kann man nicht genug eifern.