Vierter Brief. Lhorne. r;r
lings des Jahres zu bestreiken. Den armen Wei-bern und Kindern fehlt es am Verdienste, sie spin-nen etwas Flachs und Hanf.
Das Land ist von Cave überHowden bis Thorneplatt und unangenehm. An dem letzten Orte iststarkes Kleyland. Einige Felder sind mit einer be-sonderen Erde bedeckt, welche von den Ueberströ-mungen entsteht; die Fluch läßt alödenn einen san-digen Schlamm zurück. Ein Acker giebt im Durch-schnitte zehn Schillinge; einige Felder geben sieben-zehn bis achtzehn Schillinge vom Acker, aber dasMaaß ist hier größer, als ein wirklicher Acker. DieOrdnung ihrer Feldbestellungen ist, nach dem Bodenzu urtheilen, die schlechteste, welche ich noch auf mei-ner ganzen Reise angetroffen, nämlich: erstlich Rü-ben, zweytens Gerste, drittens Weizen, viertensHaber, fünftens Klee, sechstens Weizen. Auf ande-ren Feldern ist sie folgender Gestalt eingerichtet, taugtaber eben so wenig: Erstlich Brache, zweytens Wei-zen, drittens Haber, viertens Weizen. Zu Weizenwird viermal geackert, und von drey Scheffeln Saa-men vier und zwanzig im Durchschnitte erbauet.Das Rübenfeld wird vier oder fünfmal gepflügt,man hackt sie aber nicht. Eine treffliche Einrich-tung, wenn das Feld, ohne Brache zu liegen, nach-her noch fünfmal tragen soll.' Die Nutzung einesAckers mit Rüben wird auf achtzehn bis zwanzigSchillinge geschätzt; man füttert sie den Schassenund Ochsen, und rechnet auf jedem Acker acht biszehn Schaafe oder zween Ochsen. Flachs wird aufaltes umgerissenes Grasland gesäet, und dreymalgegätet. Wenn er gut geräth, so schätzt man denAcker zehn bis zwölf Pfund Sterlinge; im Durch-schnitte rechnet man fünf bis acht Pfund Sterlinge»
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