!Z4 Vierter Brief. T hörne.
Gefahr hinein zu sinken. Sonst wuchs auf demMoore nichts, hingegen auf dem ausgetrocknetenStücke stand allerley HeydegraS sehr dick und geil«Daraus erhellet, daß das Austrocknen sehr Vortheil-haft, und das vornehmste ist, damit man anfangenmuß. Ein Fall von fünf bis sechs Fuß in das be-reits auögegrabene Moor, welches mit Grabendurchschnitten ist, würde die Eigenthümer sicher stel-len, daß das Austrocknen von Dauer ist.
Wenn dieß geschehen, müßte man die Oberflächeabbrennen. Man wandte mir dagegen ein, daßdieß nicht angehen würde, weil des Nachbars Stücksich zugleich anzünden, und vielleicht die ganze Ge-gend in Brand gerathen möchte, wiewohl ich mirdieses nicht vorstellen kann. Wäre dieß nicht er-laubt, so müßte man das Feld im Sommer dreyoder viermal umgraben, um es mürbe und locker zumachen, und im nächsten Frühlinge solche Früchtedarauf bauen, die sich für dergleichen Feldart schi-cken, als Erdbirnen, Kraut, Möhren, Ho-pfen, Korbmacherweiden rc. Die Versuche müß-ten mit wenigen angestellt werden, um das Besteausfindig zu machen. Weil dieß wenige Kosten er-fordert, so wird man vermuthlich eine Probe an-stellen.
Der Kleygrund unter dem Moore würde ohneZweifel einen herrlichern Dünger für die gutgemach-ten Felder abgeben, und mit Hülfe des KalkdüngcnSkönnte man sie in schönes Grasland verwandeln.
Fünfter