Band 
Erster Theil.
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r;6 Fünfter Brief. Wentivorth-house.

Größe, die mit Simplicität und Zierlichkeit ver-knüpft ist.

In dem Vsdengeschosse sind zwo Reihen vonZimmern, und unter einer Arkade sieht man einemarmorne Gruppe von drey Figuren in Lebensgrößevon Foggini. Hier sind die Bedienten auf der ei-nen Seite, und auf der andern die täglichen Wohn-zimmer der Herrschaft. Im ersten oder vornehm-sten Stocke trifft man Die schönste Halle von ganzEngland an; sie hak sechzig Fuß ins Gevierte, undrings umher läuft eine Gallerie von achtzehn Io-nischen Säulen aus falschen Marmor von Sie-na. Der Stuck ist so glücklich nachgeahmt, daßihn der feinste Kenner nicht unterscheidet; die Kapi-tale sind von weißem Marmor, und der Schafft vonVerde antico. Zwischen den Pfeilern kommenStatuen in die Nischen, wenn die Stuckaturarbcitfertig seyn wird. Ueber den Nischen sind allerleyBasreliefs nach den Zeichnungen von Stewart.Ueber der Gallerie sind achtzehn Korinthische Pilaster,ebenfalls mit Stuck überzogen, und die Zwischen-wcitcn werden in allerley zierliche Felder von Stuckabgetheilt. Die Decke ist vortrefflich mit allerleyStuckaturarbcit verziert, und in Felder abgetheilt.

Zu beyden Seiten dieser Halle liegt eine Reihevon Zimmern, die alle in einem auserlesenen Ge-schmacke verziert und meublirt sind; insonderheittrifft man allenthalben die trefflichste Stuckaturar-beit an. Das Tafelzimmer ist eines der schönsten,man bemerkt darum in Medaillons den Theocrit,den Hektor, Agamcmnon, Hyacinth, Hamilcarund Troilus. In einem Zimmer hängen Dianaund Endymion, und Cimon, der von seiner Tochtergesäugt wird, ein paar gute Gemälde von den

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