Band 
Erster Theil.
JPEG-Download
 

Fünfter Brief. WentVorth-hvuse. rz?

Englischen Meister West. Eine kleine marmorneVenus ist vortrefflich und zart gearbeitet. Die Bi-bliothek ist zahlreich und ausgesucht; insonderheittrifft man eine große Menge von Kupferstichen,architektonischen und Münzbüchern an. Der

Lord besitzt eines der stärksten Münzkabinette in

England.

Im obersten Stocke liegen gleichfalls eineMenge schöner Zimmer. Hier sind dieSchlaftundKleidungezimmer des Lords und seiner Gemahlinn.In dem Vorzimmer des Lords hängt das berühmteGemälde des Van Dyck, welches den Grafen vonStrafford und seinen Sekretär vorstellt. Das

Bildniß eines alten Bedienten ist so kräftig gemalt,daß Rembrand sich nicht dafür schämen dürfte.

In Ansehung der Bequemlichkeit ist die Anord-nung der Zimmer meisterhaft eingerichtet. Diegroßen Zimmer haben verschiedene,Ausgänge, Ver-bindungen unter sich, und vermittelst heimlicher Trep-pen auch mit dem untersten Bodcngeschoffe für dieBedienten.

Gegenwärtig bauet der Lord prächtige Wirth-schaftsgebäude, welche einen Hof von hundert undneunzig Fuß ins Gevierte einschließen, und alleinGtallung zu vier und achtzig Pferden, eine MengeHeuböden, Scheunen u. s.w. enthalten.

Der Park und die Gegend um Wentworth sindnoch schöner als das Gebäude. Von Mlcher Seiteman sich auch demselben nähert, findet man prächtigeWaldung, ausgebreitete Wafferstücke, und zierlicheTempel. Die Prospekte sind so abwechselnd, daß«s unmöglich ist, eine Beschreibung davon zu machen,

I z ohne