Band 
Erster Theil.
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Fünfter Brief. Wentworth-house. rz-

von hier hat man noch eine steile Anhöhe vor sich.Läge es ganz oben, so verlöre man den Prospekt al-ler schönen Pflanzungen jenseits des Hauses, undalles würde in steifen geraden Linien bis an das Ge-bäude hinangehen. Dieß ist aber eine allgemeineRegel, denn ich kenne keine schöne Lage, wo dasHauptgebäude oben auf einer Anhöhe liegt.

Wenn man von hier in den Wald hinabgeht,durch welchen der Weg führt, fällt einem ein arti-ger Prospekt in die Augen. Erst krümmt sich dasWasser auf eine angenehme Weise durch das Thal,und auf der andern Seite erhebt sich eine Anhöhebis zu gedachtem bäuerischen Tempel, an welchenhinterwärts ein finsterer Wald stößt. Auf der rech-ten Seite ist eine Anhöhe mit allerley Gebüschen be-setzt, oben auf derselben steht eine Pyramide, welcheihre Spitze aus einem dicken Klumpen Bäumen er-hebt; alles zusammen thut eine große Wirkung.Im Mittelpunkte des Prospektes sieht man, zwischenHügeln hindurch, das Wohngebäude liegen. Etwasmehr linker Hand formiern eine Menge Eichen, dieaus anderen Gesichtspunkten besondere Klumpenausmachen, einen ansehnlichen Wald, der sich vonder Spitze des Wassers gegen die Anhöhe auf derlinken Seite des Hauses erhebt, und zuletzt wirdman den Ionischen Tempel an einem reizenden Ortegewahr, wodurch die ganze Landschaft verschö-nert wird.

Der Weg führt darauf durch den obgedachtenWald. Hier muß ich Ihnen sagen, daß jeder Waldund Hayn in Wentworth seine besonderen Schön-heiten hat. Durch diesen Wald sind viele Gängemit der größten Abwechselung gehauen. In einemTheile desselben liegt auf einem kurz geschorenen Ra-senplatze