Fünfter Brief. Wemworth-honst. r4r
Platz kommen, da sich die große Vorderseite desHäufte seitwärts zeigt, und der Weg wird nach sol-chem dergestalt schlangenweise fortführen, daß man nieeinen zuvor gesehenen Ort antreffen wird.
Bey der unteren Einfahrt von der Seite vonRotherham, wo eine neue Thürhüterwohnung ge-bauet wird, fällt der Park nicht weniger trefflich indie Augen. Rechter Hand zeigt sich die große Py-ramide, gegen überragt der bäuerische Tempel obenüber das Gebüsche auf eine sehr malerische Weisehervor. Linker Hand erstreckt sich der See mit sol-chen Buchten durch das Thal, als die Kunst nach-macht, um die schöne Natur zu schildern. DaSGesicht wird hin und wieder durch Klumpen vonBäumen unterbrochen, die bis ans Ufer vorgehen»Aweyhundert Ellen hinter dem Ufer fällt der acht-eckige Tempel in die Augen. Auf der andern Seiteübersieht man einen großen Theil des Parkes, dertheils mit einzelnen Bäumen, theils mit ganzenKlumpen besetzt ist. Auf allen Seiten zeigen sich inder Entfernung die schönsten Prospekte von ange-baueten Hügeln.
Dieser Weg führt zu einem kleinen Lusthause,darum ein artiges Zimmer mit blauen Kupferstichenund einem Klavicimbel befindlich ist. Aus den Fen-stern sieht man sich jenseits des Wassers steile Hügelvom Ufer an erheben, die oben mit einem Waldegekrönt sind. Darauf läuft der Weg um den Hü-gel, darauf der bäuerische Tempel steht, und manbefindet sich auf einmal bey dem Wohngcbäude, wel-ches einen artigen Kontrast mit den anderen Zu-gängen, die das Haus alle von weitem zeigen, ver-ursacht. Um diesen Vorsatz auszuführen, mußteein Theil des Hügels abgetragen werden» Die Ar-