i54 Fünfter Brief. Wentworch house.
Von i. bis r. sind acht Zoll, von 2 . bis z. nur sie-ben Zoll. Es wird vermittelst eines Loches, wodurchder eiserne Stab 5 geht, befestigt, und die kleinenFlügel bey z. halten es steif.
Diese Maschine kostet zwölf Schillinge, und istsehr bequem bey engen Furchen, um die Zeilen vonLucerne, Bibernelle und Erdbirnen aufzulockern.Durch dieErfindung des eisernen Streichbretts wirddie Erde zugleich gegen die besäeten Beete geworfen,wodurch diese Arbeit erspart wird.
In Ansehung des Düngens hat dieser einsichts-volle Landwicth wichtige Verbesserungen in seiner Ge-gend eingeführt, und den Nachbarn ein Muster ge-geben. Seine Manier, einen zusammen gesetztenDünger zu bereiten, ist merkwürdig. Er nimmt al-lerley Arten dazu, vornehmlich Mist aus dem Hofe,und andere aus den benachbarten Städten zusammengekaufte Materialien, zum Exempel Seifensieder-asche, Kohlenasche, Hornspäne, Haare von den Ger-bern und dergleichen; zuweilen werden auch Maul-wurfshügel, Kalk und Torf dazu genommen. DieseMaterialien werden schichtweise auf einander gewor-fen, nach ein paar Monaten umgearbeitet, und nacheinigen Wochen abermals. Damit wird so langefortgefahren, bis alles hinlänglich verfault ist, unddieß währt, zumal bey den Hornspänen, etwas lange«Ich untersuchte einen Haufen, und fand ihn so voll-kommen verfault, daß er wie Butter war. Dießist unstreitig der fetteste und nützlichste Dünger inder Welt. Ich sahe hin und wieder dergleichen Hau-fen von verschiedenem Alter auf den Feldern, sie wer-den nach und nach zubereitet, so daß in drey bis vierJahren alle Felder durchgedüngt werden»
Der