Band 
Erster Theil.
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i6» Fünfter Brief. Wentworth-houfe.

Er pflügt alles mit Pferden, und hält deren vlecauf achtzig Acker Pfiugland. Nach Beschaffenheitdes Ackers werden zwey oder drey eingespannt.

In Ansehung des Abhütens vorn Grummet,hat der Lord auch gute Versuche angestellt. Einigebehaupten, es sey sehr Vortheilhaft, vieles auf demBoden liegen zu lassen, damit es theils die zartenPflanzen im Frühling warm halte, theils durch dasFaulen dünge. Das letzte ist mit einigen Ackern ge-schehen, und andere daran stoßende, hat man mitOchsen ganz kurz abgehöret. Die abgehüteten sindim folgenden Jahre allemal die besten gewesen.Dieß hat den Lord bewogen, mehr Vieh anzuschaf-fen, und durchzuwintern, weil es zur Verbesserungdes Landes nothwendig ist, einen verhältnismäßiggen Stamm Vieh zu halten. Diesen kann manvermehren, so wie man das Land verbessert. Jemehr Vieh das Land nähren kann, desto besser wirdes durch das Vieh: ein Grundsatz, der viel vernünf-tiger ist, als daß man das, was darauf wächst, ver-faulen läßt, um es dadurch zu düngen.

Ein anderer hier gemachter Versuch mit Klee,verdient ebenfalls angemerkt zu werden. Manchebehaupten, die besten Zeit Klee und andere Gräserzu säen, sey im Herbste, und zwar ohne anderesGetreide. Der Lord hat es dreymal versucht; Alses das erstemal nicht gelung, blieb das Feld bis aufsnächste Jahr liegen, und der Klee ward also in einzweyjährigee Brachfeld gesäet, dem ungeachtet stander viel schlechte, älS'vo er unter das Getreyde nach derBrache gesäet war. Dieß ist ein hinlänglicherBeweis,daß es besser ist, bey der letzten Gewohnheit zu blei-ben, die über dieses noch den Vortheil hat, daß manzugleich eine Erndte erhält.