izo Sechster Brief. Doncaster.
nach Anleitung des Gartenlexicons von Miller, indemselben Boden säen, darinn die Mohren nachge-hende erbauet wurden. In den ersten vier Jahrenblieb das Feld rein vom Unkraute, nachgehende be-hielt das gemeine Gras den Vorzug. Inzwischenhält er diesen Versuch nicht für gar zu zuverläßig,weil er die Lucerne ohne vorgängige Brache, undnachdem er das Feld durch vier Erndten zu sehr ge-nutzt, säete, da er sich freylich keine reichliche Erndteversprechen konnte. Die Kühe fraßen das natür-liche Gras lieber, als die völlig ausgewachseneLucerne.
Bibernclle säete er auf zween Ackern in Zeilenzween Fuß weit von einander; keine Art von Viehwollte sie gerne fressen, wenn der äußerste Hunger esnicht dazu trieb. Er ließ sie deswegen zu Saamenstehen, und verkauft solchen von einem Acker für vierPfund Sterlings. Vom Vogelgrase säete er dreyPfund auf einem vorher vollkommen gereinigtenAcker, und zwar ganz allein, ohne andere Arten vonGräsern, es ward aber nichts daraus.
Sainfoin säet er entweder auf ein brachgele-genes Feld, oder nachdem es Rüben getragen, undnimmt die Hälfte Gerste darunter. Sie hält sich ge-meiniglich zwölf bis vierzehn Jahre. Im erstenJahre wird sie nicht gemähet, sondern für dasVieh verfüttert, jedoch nicht für die Schaafe; aberin den» folgenden wird sie zum erstenmale zu Heu ge-macht, welches sowohl für Pferde als Kühe ein treff-liches Futter giebt.
Das große Schottische Kraut säet er im May,verpflanzt die Pflanzen einmal, und steckt sie das an--eremal im August ine Feld; die Reihen stehen drey
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