Band 
Erster Theil.
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Sechster Brief. Ponrefract.

fertig ist, fängt man einen zweyten an, wirft dieErde in den ersten hinüber, und fährt damit fort,bis der Acker zu Ende, und durchgehend eben sotief als zuvor umgegraben ist. Durch diese Arbeitwird das Feld zugleich zu einer zweyten Erndte voneben der Art vorbereitet, und das eine Umgrabennützt zugleich der alten und der neuen Erndte. Dießist ein so großer Bewegungsgrund das Feld wiederzu derselben Pflanze anzuwenden, daß es Feldergiebt, die so lange getragen, als die ältesten Män-ner denken können. In diesem Falle muß das Landaber stark gedüngt werden. Das Zuträglichste ist,jedesmal ganz frisches Land zu nehmen.

Wenn sämmtliche Pflanzen ausgegraben sind,schneidet man die Wurzeln ab, und theilt solche indreyerley Arten. Man verkauft sie zusammen imDurchschnitte zu drey und einen halbcnbie vier Schil-linge, den Stein zu fünfzehn Pfunden gerechnet.Ein Acker giebt zwischen hundert und fünfzig undvierhundert Steine, und imMittel gemeiniglich zwe-ihundert und fünfzig. Alle bey diesem Baue nöthigeArbeit wird nach dem Tagelohne bezahlt, und nichtstückweise, wie in Hopfengärten, daher kann mandie Kosten nicht ganz genau wissen; ich habe mirMühe gegeben sie so genau als möglich zu berech-nen, und sie betragen auf den Acker neu dazu gegra-benen Landes ein und sechzig Pfund Sterlings siebe»Schillinge, darunter neunzigtausend Pflanzen sind,welche allein fünfzehn Pfund Sterlings kosten.Werden nur zweyhundert und fünfzig Steine er-bauet, und zu drey und einen halben Schillingverkauft,so ist der Ertrag nur sechs und vierzig Pfund Ster-lings achtzehn Schillinge, folglich vierzehn PfundSterlings neun Schillinge Verlust; hingegen bey-reyhundert und fünfzig Steinen, welche zu drey

Schillinge