Siebenter Vrief. Bridlington. Boynton. 19k
ist gut bestellt; man rechnet über einen Acker zumUnterhatte einer Kuh, und ihre Nutzung jährlichauf fünf Pfund Sterlings. Im Winter fütternsie Stroh, wenn die Kühe trocken stehen, sonst Henvom Klee gemacht. Die Absätzekälber laßt mannur zween bis drey Tage saugen.
Die Schäfereyen bestehen aus drey bis fünfhun-dert Stück; man hält das Pferchen für die besteNutzung davon, und dieses dauert vom May bisMartini. Sie treiben solche den ganzen Winterins Feld, weil sie viel zu wenig Rüben bauen. Manrechnet drey und ein halbes Pfund Wolle vom Schaa-fe. Auf hundert und zwanzig Acker Pflugland rech-net man sechs Ochsen und acht Pferde. Man spanntvier Pferde im Pfluge neben einander. Zu einerPachtung von hundert Pfund Sterlings halbGras-halb Pflugland werden vierhundert und fünfzigPfund Sterlings Verlag erfordert. Beym An-kaufe der Ländereyen rechnet man zwey und ein hal-bes Procent Nutzung. Die Manufakturen gebenden Armen in dieser Gegend wenig zu verdienen;einige nähren sich mit Spinnen, und fast alle tritt,kcn Thee.
Zwischen Driffield und Bridlington wechselt derBoden ab, ist aber überhaupt nicht von der bestenGüte, und Heydegrund. Der Acker giebt daher nurzween Schillingebis sieben und einen halben SchillingPacht, die eingezäunten Felder geben aber weit mehr.Bridlington hat einen kleinen Hafen, und nährt sichdurch einen kleinen Handel, wozu zehn biö zwölfSchiffe gebraucht werden.
Von Bridlington bis Boynton, dem Landsitzevon Herrn Georg Strickland, bessert sich der Bo-den,