204 Siebenter Brief. Ganton.
„ley Gräseceyen besäet. Sainfoin ist das beste, er„geräth aber an manchen Stellen theils mittelmäßig„theils gar nicht. In seichten steinigten Boden,„kommt er am besten fort. Ich habe ihn meistens„in Zeiten einen Fuß von einander säen lasten. Man„braucht nur die Hälfte Saamen, und erhält eben„so viel als wenn man ihn breit säet. Weißer Klee,„Raygras undBibernelle geräth mir auch sehr wohl.„Ein Jahr ins andere, und dreyßig bis vierzig Acker„zusammen gerechnet, erbaue ich von jedem Acker„eine Tonne (zweytausend Pfund) Heu, der sonst„nie Heu hervorgebracht hatte. Ich schätze die Nu-„tzung von einem jeden jetzt aufzehrn Schillinge.»
„Es ist bekannt, daß das Kalkdüngen auf einen„Boden, der selbst schon viel Kalksteine hat, nichts„hilft. Ich habe dieß aus vieler Erfahrung wahr„gefunden. Das Pferchen ist die Hauptdüngung,„darauf wir uns befleißigen müssen. Taubenmist,„ist zwar auch sehr kräftig, man kann ihn aber nicht„in Menge haben. Ich halte fünfhundert Schaafc,„und kann vom ersten May bis Michael dreyßig„Acker zweymal damit überpferchen. Ich bestelle„des Jahres selten mehr als vierzig Acker mit Grä-„sereycn, pflüge ste drey bis viermal, und besäe sie„im April oder May entweder mit oder ohne Sonu„merkorn. Das letzte gelingt am besten. Ich„mache die Einzäunungen groß, wenigstens von„vierzig Ackern, welches nicht so viel kostet. Vier-zig Acker einzuzäunen mit einer doppelten Hecke, ko-„stcn hundert und fünfzig Pfund Sterling. Die„Zubereitung des Bodens kostet, zwey und vierzig„Pfund Sterlinge; nämlich viermaliges Pflügen„eines Ackers und der nöthige Saamen, welcher eine«Guinee gilt: Die Zinsen von diesen hundert und
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