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Eilfter Brief. Studley.
malerischen Gegend liegt. Man erblickt aus dem-selben einen See, der sich durch das Thal krümmt,und dessen Ufer mit hohen Bäumen besetzt sind.
Von diesem Hügel führte man uns zu den schö-nen Ruinen von Founraines Abtcy, welche HerrAielabie an sich gebracht hat, um durch diese seinenPark zu verschönern. Das Gebäude muß von ei-nem großen Umfange gewesen seyn. Man schaffejetzt den Schutt weg, damit kein Fußboden oder et-was Merkwürdiges verborgen bleibe; man hat des-wegen auch den Schutt aus dem Hofe geräumt, wo-durch derselbe ein regelmäßigeres Ansehen bekom-men, als sonst geschehen seyn würde. Zu eben demEndzwecke sind auch vermuthlich hin und wiederneue kiefcrne Thüren gemacht, welche wider dieSchönheit der Ruinen streiten. Der Besitzer wirdaber dem Ganzen, wenn alles fertig seyn wird, sei-nen gehörigen Charakter schon zu geben und irrRuinen von edlem Ansehen zu verwandeln wissen.
Der Leser wird es mir verzeihen, wenn ich beydieser Gelegenheit meine Gedanken von dem wahrenCharakter der Ruinen mittheile. Man trifft >rr ge-meiniglich in einsamen, verwilderten Gegenden an,sie sind halb mit Schutt angefüllt, mehr dir Woh-nung der Eulen und wilden Thiere, als der Men,schen. Der Eindruck einer fürchterlichen WildiBßwird durch eingefallene Wände, zertrümmerte Säu-len und eingestürzte Bogen verstärkt. Alles erregtGrausen, und versetzt das Gemüth in eine sanfteSchwermuth. Die Kunst erreicht diese Wirkungso selten, daß neue und ausdrücklich in der Absichtangelegte Ruinen nur einen schwachen Eindruck aufdie Seele machen.
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