Band 
Vierter Theil.
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l;8 Siebenund zwanzigster Brief. Morctorw

HerrFrampton hat insonderheit vielen Fleiß aufWässerung der Wiesen gewandt. Aus den altenWirchschaftsbüchern von diesem Gute erhellet, Laßdieser vortreffliche Strich, ehemals ein schwarzerSumpf war, der bloß durch gute Wässerung verbes-sert worden. In diesem Zustande befanden sie sichviele Jahre lang. Vor hundert und zwanzig Jah-ren ward der Acker bloß zum Heumachen mit vierzigSchilling bezahlt, fetzt gilt er aber nur dreyßig.

Der ganze Werth dieser Wiesen beruht bloß aufder Wasserung. Sie fangen solche mit dem erstenHerbstrcgen an, das Wasser, welches sie vor Weyh-nachten auf die Wiesen bringen können, halten sievor das beste, weil es meistens von Feldwassern, vonneu gedüngten Feldern zusammen läuft. Sie ge-ben genau Acht, die Wiesen nur so dünne als mög-lich unter Wasser zu setzen, so daß sie ihr grünes An-sehen behalten. Wenn es drey bis vier Wochen ge-standen, lassen sie es ab, und die Wiese bleibt einenMonat trocken, hernach wässern sie solchcnoch etlicheMal den Winter über. Von Lichlmesse bis zum er-sten May treiben sie die Schafe darauf; wässern siealedenn noch einmal auf acht bis zehn Tage, undlassen das Gras bis zur Heuärnte wachsen. So balddas Heu weg ist, wird abermals eine W- ehe lauggewässert, und der zweyte Graswuchö wird abgchü-tct. Der Acker von letzter» ist ohngefähr zehn Schil-ling werth, und an Heu werden dreyßig bis vierzigCentner erbauet.

Das Heu ist auf diesen Wiesen gröber, als aufden hohen, die Tonne (zwanzig Centner) wird aberdoch mir fünfund zwanzig bis dreyßig Schilling be-zahlt, und die Pferde ziehen es, wie sie sagen, demBesten vor. Dem Rindvieh bekommt es ebenfalls

sehr