Band 
Vierter Theil.
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Sieben und zwanzigster Drief. Morelon.

sehr gut. Das Beste wird für die Schafe auf-gehoben.

An diese gewässerten Wiesen stoßen einige Felder,die nur achtchalb Schilling Pacht geben, die aberbald dreyßig Schilling werth seyn würden, wenndie Pachter klug genug wären, um sie ebenfalls un-ter Wasser zu setzen. Der Boden von solchen be-sieht aüsKley, Mergel, Leim und schwarzen me-ngten Sumpf, welcher eben so gut, als die andernArten ist. Einige der besten Wiesen, sind noch beyMenschen Gedenken Torfsümpfe gewesen.

Ich muß im Vorbeygehen erinnern, daß di«Verbesserung dieser so unnütz geachteten Wiesendurch bloßes Wässern, zu den wichtigsten Entdckun-gen in der Landwirthschaft gehört. Ich habe sehrviele große Striche von dieser Art in England ge-funden, wo der Boden ganz flach und mit kleinenBächen versehen ist; diese könnten mit weniger Müheund Kosten auf diese Art bald dahin gebracht wer-den, daß der Acker fünf und zwanzig bis dreyßigSchilling werth wäre. Aber in Gegenden, wo dasWassern nicht bekannt ist, wird dieses für Prosekt-machcrey gehalten, oder wenn man es auch glaubt,so hat doch niemand Lust und Eifer genug um Handans Werk zu legen.

Das Beste, was man in diesem Fall thun kann,wäre ane den Gegenden, wo solches üblich ist, einenMann kommen zu lassen, der ßch auf das Wasser-wägcn, und die Verthcilung desselben über die Wis-sen versteht; dieser würde die Einwohner des Ortsin einem Jahre mir allen Handgriffen bekannt ma-chen, und der Werth des Bodens würde dadurchüber hundert Procent steigen.

Man