Siebenund zwanzigster Brief. Moreton. r6r
wüsten Strecken zu verbessern sind, und was für eingroßer; Vortheil damit verknüpft ist. Anstatt daßman nichts eingenommen hat, ein halb Pfund Ster-ling zu erhalten, giebt einen Profit von etliche hun-dert Procent von den Kosten, welche die erste An-lage erfordert; und diesen Pacht können die Wach-ter von Feldern geben, die sie nach ihrer einmal ge-wohnten schlechten Ordnung bestellen. Da der Acerbey den beständigen Gctreidebestellungen so hoch ge-nutzt werden kann, anstatt, daß man diese Art vonBoden wieder zu Wiesen liegen lassen sollte, so wür-den sie sich gewiß noch weit höher vcrintercßiren,wennsie nach der gehörigen Art behandelt würden.
Herr Frampton hat ein Stück des allerschlechte-sten Bodens dieser wüsten Strecke selbst zu verbes-sern übernommen. Um nun zu erfahren, in wie weitein solches Unternehmen nutzbar ist, ließ er einigerecht schlechte Stücke einzäunen. Der Boden warganz mit Heyde und Gerste bedeckt; dieser ward umMichael ausgegraben, die Wurzeln und Klösterweggeräumet, um es zum Pflügen auf den nächstenFrühling vorzubereiten. Nachdem die Klößer undWurzel hinlänglich ausgetrocknet waren, verbrannteman solche. Im Merz egte man das Feld, und imMay ward es der Quere geackert. Nach dem es nocheinmal gecger, mit Asche bestreuet, und zur Saatgepflügt war, wurden Rüben gesäet. Der Werthdes Ackers war sehr verschieden, zwischen fünf bisvierzig Schilling. Diese werden noch vor Weih-nachten abgehüket, und das Land gleich daraufgepflüger.
Im May wird es noch einmal gepflüget, mitKreide gedünget, und diese zugleich abermals mitden gesäeten Rübenkörnern eingeeget. Das zweyterv. L>a„o. L Mal