Sieben und zwanzigster Brief. Moreton.' 171
zwanzigsten Jahr nur zwey Schilling ') werth, manberechne alles, was dieses austräqt, ganz genau, sowird doch-dcrProfit alle Mal groß genug bleiben, umdie Besitzer solcher wüsten Strecken anzureizen, sienach meinen Vorschlägen urbar zu machen.
Ich wende mich in dieser Absicht an HerrnFrampton, und zwar mit desto größerm Rechte, daer schon so vielen Eifer und Fleiß in Urbarmachungdieser Felder bewiesen, und nicht nur seine Pachterermuntert, über achthundert wüste Acker urbar zumachen, welche jetzt zehn Schilling Pacht geben,sondern auch selbst vieles in tragbares Feld verwan-delt hat. Es ist aber noch vieles zu thun übrig,weil sein Haus mitten auf zehntausend Ackern liegt,die ihm gehören, und alle von gleicher Art sind, je-doch die größteWahrscheinlichkeit geben, selbige da-hin zu bringen, daß sie jährlich ein Einkommen vonso viel tausend Pfund Sterling verschaffen.
Dieß sind aber nicht die einzigen Gegenstände,worauf er seine Aufmerksamkeit gewandt hat. Erhat ein neues bequemes Wohngebäude, worin man
verschie-
') Wollte jemand einwenden, daß man in einemJahre nicht für eintausend fünfhundert Pfund Sterl.Fichtenholz zu drittehalb Schilling verkaufen könnte:so hat vieler Einwurf nicht viel zu bedeuten. Manschlage alsdcnn nur drey Acker ab, wenn sie fünfSchilling werth sind, oder weniger Baume zu einemhöhern Werth, wozu sich gewiß Käufer finden-Alle bisher in dieser Reihe beygebrachten Holztaxenbeweisen, daß je langer die Baume stehen bleiben,desto größer ist der Profit. Will man also von die-sem Einwurf nicht abgehen, so wird man dadurchdie Nutzung vom Acker jährlich auf vier bis sechsPfund Sterling bringen, welches viel höher, ob-gleich eben so richtig ist, als ich die Nutzung in eilncm Anschlage festgesetzt habe-