r?2 Sieben und zwanzigster Brief. Moreton.
verschiedene gute Gemälde sieht, vier neue Pachter-wohnungen mit Zubehör, und'verschiedene Brückenaufgeführt, auch einen Weg von zwölf Meilen an-gelegt, der selbst manchen gemachten öffentlichenStraßen nichts nachzieht.
Einer von des Herrn Frampton kleinen Pach-tern hat sich durch unermüdetcn Fleiß seit vielen Jah-ren eine größere Kenntniß in Wässerung der Wiesenerworben, als die Meisten seiner Machbaren. Erverdient um desto größeres Lob, da er sich von einemschlechten Tagelöhner bis zum Pachter durch eignenFleiß gehoben hat. Seit zwanzig Jahren hatte ersich jährlich von seinem Verdienst zehn Pfund Ster-ling erübriget, eine Mäßigung, die ihm um so mehrEhre bringt, da seine armseligen Nachbarn geradedas Gegentheil thun. Sein Kapital war also zwei-hundert Pfund Sterling.
Mit diesen ficng er seine Wirthschaft an, pach-tete eine Wiese, einen Baumgarten, undzwey AckerFeld, und bald darauf noch zwey Acker Sumpfiandzu anderthalb Schilling. Er pachtete mit Fleißnicht mehr, um das Vergnügen zu haben, alles mitseinen eignen Händen zu bestreiken; und dieß ge-schah auch mit großer Aemsigkeit. Vornehmlichsuchte er den sumpfigtcn Boden durch Wässern zuverbessern, brachte es auch in kurzer Zeit dahin,daß der Acker ein Fuder Heu gab, das zwar grobaber doch besser als Stroh war. Ueberdieses wurdedie Wiese im April und May behütet, welches vomAcker eine Nutzung von zehn Schilling und derzweyte Wuchs drittehalb Schilling gab. DieseVerbesserung ist wichtig, und beweiset, wenn es an-ders noch eines Beweises bedarf, wie Vortheilhaftdas Wassern diesem sumpfigten Boden ist.
Die